
Im texanischen Fort Worth ist ein banaler Streit um Fast Food eskaliert – mit tödlichem Ausgang. Ein Mann soll seinem Freund eine Portion Pommes nicht abgeben haben wollen. Minuten später fiel ein Schuss, der das Leben kostete.
Die Polizei wurde Mittwochabend zu einer Wohnung in Fort Worth gerufen. Vor Ort fanden die Beamten einen Mann mit einer schweren Schussverletzung am Kopf. Trotz Reanimationsversuchen erlag das Opfer wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der mutmaßliche Täter: ein Freund des Opfers – so zumindest die Einschätzung der Ermittler.
Eskalation wegen Pommes frites
Laut Polizei begann der Streit mit einer scheinbar harmlosen Diskussion über eine Portion Pommes. Das Opfer habe sich geweigert, die Kartoffelsticks zu teilen – was den Tatverdächtigen offenbar derart in Rage versetzte, dass er zur Waffe griff. Die Polizei spricht von einer “Streitigkeit, die sich in einen tödlichen Schusswechsel verwandelte”.
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Täter nach Flucht identifiziert
Nach dem tödlichen Schuss flüchtete der Verdächtige vom Tatort. Mehrere Augenzeugen konnten ihn laut Medienberichten zweifelsfrei identifizieren. Brisant: Der mutmaßliche Schütze soll im selben Wohngebäude gelebt haben wie sein Opfer. Die Polizei fahndet derzeit nach dem Mann, betont aber, dass keine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe. Es handle sich um eine gezielte Tat – keinen Amoklauf.
Amerika, deine Waffen
Der Fall reiht sich ein in eine lange Liste von eskalierten Alltagskonflikten in den USA, bei denen Schusswaffen zur tödlichen Lösung werden. Ein Leben für eine Portion Pommes – in Texas offenbar keine Seltenheit.