
Ein todbringender Schönheitseingriff mit groteskem Ausgang: In einer Pariser Luxusklinik starb ein Milliardär während einer Penisvergrößerung. Nun folgte das Urteil gegen die beteiligten Schönheitschirurgen.
Der 65-jährige Ehud Arye Laniado – ein international bekannter Diamantenhändler – wollte offenbar seinem Ego noch eins draufsetzen. Der Eingriff zur optischen Vergrößerung seines besten Stücks kostete ihn jedoch das Leben. Während der Operation zur Penisvergrößerung kam es zu einem plötzlichen Herzstillstand – Laniado verstarb noch in der Klinik.
Luxusklinik, illegale Methoden
Die Operation fand in der Klinik Saint-Honoré-Ponthieu statt – einer Anlaufstelle für reiche und eitle Klientel. Pikant: Die Behandlung wurde außerhalb der regulären Öffnungszeiten durchgeführt, was nun ein Nachspiel hatte. Denn sowohl das Medikament als auch der Ablauf der Operation entsprachen nicht den Vorschriften. Der berüchtigte Schönheitschirurg Guy H., ein alter Bekannter des Verstorbenen, war wie bei früheren Eingriffen wieder mit dabei.
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Urteil: Haft, Berufsverbot, Geldstrafe
Ein Pariser Gericht verurteilte Guy H. nun zu 15 Monaten Haft und einem lebenslangen Berufsverbot. Sein Kollege, der kurzfristig eingesprungen war, erhielt eine 12-monatige Bewährungsstrafe. Für die beiden Mediziner gibt es zudem saftige Geldstrafen: 50.000 Euro für den Hauptangeklagten, 20.000 Euro für den Mitbeteiligten.
Größenwahn mit tödlichem Ende
Laniado, Besitzer von Omega Diamonds, galt als extrem körperbewusst. Mehrere kosmetische Eingriffe sollen bereits Teil seines Lebensstils gewesen sein – diesmal jedoch war das Streben nach mehr schlicht zu viel. Aus einem intimen Wunsch wurde ein öffentliches Gerichtsdrama – mit tödlichem Ausgang und rechtlichen Konsequenzen für alle Beteiligten.