Gil Ofarim im Finale – und keiner will’s sehen

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Gil Ofarim im Finale – und keiner will’s sehen
© RTL / DPA

16 Tage Dschungelcamp, Schweiß, Ziegenbein und Psychospiele. Jetzt steht fest: Gil Ofarim ist im Finale. Und gefühlt niemand gönnt ihm die Krone.

Simone Ballack, von vielen als Favoritin gehandelt, ist raus – genauso wie Patrick Romer. Zurück bleiben Gil, Samira und Hubert. Eine explosive Mischung, in der vor allem einer polarisiert: der Mann mit Dackelblick und Jesus-Haar, der sich lieber im Dschungeltelefon bei Leipzig entschuldigt als bei seinen Mitbewohnern.

Die Krone? Gönnt ihm keiner

“Dieser Star hat die Krone nicht verdient.” Der Satz fiel bei einem Gruppenspiel – und alle Augen gingen auf Gil Ofarim. Die Reaktion? Verletzter Künstler-Modus: “Ich finde dieses Spiel unerträglich.” Statt sich zu stellen, fragte er trotzig: “Möchtet ihr mir eure Stöckchen geben? Dann haben wir es hinter uns.”

Die Szene zeigte, wie weit er sich von seinen Mitcampern entfremdet hat. Sympathie? Fehlanzeige. Selbst sein Buddy Patrick war irgendwann raus: “Er hat zu nichts eine Meinung. Wie ein Politiker.” Und Simone, die sich den Dschungel sprichwörtlich krumm gekocht hat, resümierte: “Gil ist ein Buch mit sieben Siegeln.”

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Simone raus – trotz Camp-Mutti-Vibes

Die große Überraschung: Simone Ballack ist raus. Die Frau, die gekocht, zugehört, vermittelt und mit stoischer Ruhe den Laden geschmissen hat, wurde rausgewählt – vermutlich, weil sie einfach zu bodenständig war. Kein Drama, kein Sexappeal, kein Skandal – zu viel Realness für die Reality-Welt?

Und ausgerechnet Gil Ofarim, der schweigt, abblockt und auf spirituell macht, bekommt Anrufe ohne Ende. Warum? Glauben die Zuschauer wirklich an sein “Comeback”? Oder ist es Mitleid? Oder einfach Voyeurismus – der Wunsch, zu sehen, ob er die Krone tatsächlich in Händen hält und wie er dann reagiert?

Patrick jammert sich raus

Auch für TV-Bauer Patrick Romer war im Halbfinale Schluss. Bis zuletzt versuchte er, sein Image als Macho loszuwerden – und scheiterte am eigenen Zickzackkurs. Mal Bruder von Gil, mal vorsichtig distanziert: “Ich habe keine Lust, auf die Schnauze zu kriegen.” Ergebnis: Weder ganz hier noch dort – und damit raus.

Sein Vermächtnis? Ein letzter Tiefschlag: “Gil redet wie ein Politiker.” Und ein Image, das sich trotz aller Beschwichtigungsversuche nicht ganz abwaschen ließ.

Hubert sieht Hunde im Feuer

Und dann ist da noch Hubert Fella, der heimliche Publikumsliebling, der sich die Seele rausweint, als er bei der Frage nach der “authentischsten Performance” einstimmig gewählt wird. Tränen, Feuerhalluzinationen, tote Hunde – alles da, was das Reality-Herz begehrt.

Während Gil Ofarim in sich selbst versinkt, redet Hubert mit dem Himmel: “Hallo, meine liebe Joy! Dein Schatz.” Das ist nicht gespielt – das ist purer Trash-Gold-Pathos.

Das Fazit? Gil ist da – aber beliebt ist anders

Simone war Favoritin, Patrick ein Draufgänger, Hubert ein Kuschler. Und Gil Ofarim? Der hat sich durchgeschwiegen. Jetzt steht er im Finale – und könnte gewinnen. Aber eins ist auch klar: Wenn er die Krone holt, wird’s eine der unpopulärsten Dschungel-Siegen ever.

Simone brachte es auf den Punkt: “Wenn Gil gewinnt, gucke ich die Sendung nie wieder.” Und ganz ehrlich: Damit ist sie nicht allein.

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